ILT 114

Damit der Schulstart kein Fehlstart wird – den Übergang von der Vorschule zur Schule optimal gestalten und Lernschwierigkeiten in Mathematik vorbeugen

Beschreibung

Jedes Jahr im Herbst ist es so weit: Für die Erstklässler beginnt mit dem Schulanfang ein neuer Lebensabschnitt. Die Freude der Kinder auf den ersten Schultag wird von den Erwachsenen geteilt, oft aber auch mit der Sorge verbunden, ob das Kind den Anforderungen der Schule gerecht werden kann. Das betrifft in besonderem Maße das Fach Mathematik.
Allzu verständlich ist der Wunsch, Kinder möglichst gut auf die Anforderungen des Mathematikunterrichts vorzubereiten. Dabei stehen immer wieder die Fragen im Mittelpunkt „wie viel“ Mathematik Kinder schon vor der Schulzeit erwerben sollten und was „Mathematik“ in diesem Alter überhaupt bedeutet.
Die Veranstaltung gibt Antworten auf diese Fragen, klärt die Frage nach den kognitiven Fähigkeiten und Stützfunktionen, die entscheidend für den Erfolg bei der Aneignung von Mathematik sind. Es wird gezeigt, wie diese wesentlichen Voraussetzungen für das erfolgreiche Lernen von Mathematik in der Vorschulzeit, aber auch noch in den Klasse 1 und 2 systematisch gesichert werden können.
Mit einer Fülle von konkreten Aktivitäten wird gezeigt, wie gute Voraussetzungen für das Lernen im Fach Mathematik in der Vorschulzeit und in Klasse 1 gesichert werden können. Nicht zuletzt wird ein Beobachtungsbogen vorgestellt, mit dem die Entwicklung der Kinder praktikabel dokumentiert werden kann.

Ziele

  • Die Teilnehmer_innen kennen Voraussetzungen für das Lernen von Mathematik und Möglichkeiten, diese zu sichern.
  • Die Teilnehmer_innen wählen altersgerecht geeignete Aufgaben zur Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und Stützfunktionen.
  • Die Teilnehmer_innen kennen differenzierende Wege zum Erwerb von Zahl- und Operationsvorstellungen.
  • Die Teilnehmer_innen kennen Möglichkeiten der lernprozessbegleitenden Analyse und leiten daraus Schlussfolgerungen für individuelle Förderung im Rahmen des Klassenverbandes oder in Einzelarbeit mit dem Kind ab.
  • Die Teilnehmer_innen kennen Möglichkeiten, geometrische Aufgaben und Aktivitäten gezielt zur Förderung arithmetischer Kompetenzen einzusetzen.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Voraussetzungen für den Erwerb mathematischer Konzepte (Zahl, Operation, Vergleichen, Messen, …),
  • Kognitive Fähigkeiten und Stützfunktionen sowie Möglichkeiten ihrer Entwicklung in der Vorschulzeit und in den Klassen 1 und 2,
  • Erwerb von Zahl- und Operationsvorstellungen, Beobachtungsbögen und deren Einsatz zur prozessbegleitenden analytischen Tätigkeit.

Termine der Veranstaltung

Freitag, 8. März 2019  |  14.30–21.00 Uhr
Samstag, 9. März 2019  |  8.00–17.00 Uhr

Beginn

08.03.2019 | 14:30 Uhr

Ende

09.03.2019 | 17:00 Uhr

Ort

Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Straße 200
73525 Schwäbisch Gmünd
Deutschland

Lehrende
  • Prof. Dr. Jens Holger Lorenz
  • Prof. Dr. Klaus-Peter Eichler
Organisator/Ansprechpartner

Dipl.-Soz.päd. Richard Meckes (M.A.)

Max. Teilnehmer

15

Anmeldefrist

05.03.2019 | 00:00 Uhr

Kosten

Teilnahmebetrag: 260 €

Foto/Grafik: Richard Meckes

Kontakt

Dipl.-Soz.päd. (FH)
Richard Meckes (M.A.)

+49 (0) 7171 983 475
Richard Meckes
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